Technische Information
Die Idee
Das elektrische Problem des Cockpits sind die unzähligen Schalter und Drehimpulsgeber. In der Vergangenheit wurden diese durch lange Kabelbäume angeschlossen. Die hier verwirklichte Idee besteht aus separaten Platinen für jede Displayseite mit je einem eigenen Mikrokontroller. Die Platinen fixieren alle Bedienelemente und werden untereinander nur noch mit 4-poligen Kabeln verbunden. Neben zwei Adern für den CAN-Bus gibts noch 5 Volt zur Spannungsversorgung. Jeder Platine und darauf befindlichen Aktor ist eine eindeutige ID zugeordnet, welche bei Betätigung desselben als Event auf den Bus gestellt wird.
Zentrales Element ist der CAN-USB-Controller, der sich hinter dem Display befindet. Hier werden die Events der gedrückten oder gedrehten Bedienelemente in Tastaturanschläge (HID) umgesetzt. Somit ist kein spezieller Treiber erforderlich. Die nativen Events (Keydown/Keyup/RotaryCount) können ebenfalls per USB direkt abgegriffen und so einem Simulator direkt zugeführt werden.
Duch den Einsatz des Industiestandard CAN sind Erweiterungen jeglicher Art problemlos möglich. Denkbar wäre z.B. der Aufbau des Radioteils zwischen den Displays.